Lungenemphysem
Beim Lungenemphysem liegt eine krankhafte Überblähung der Lungen vor. Der Patient verspürt seine zunehmende Leistungsminderung und Atemnot. Oft besteht ein chronischer Husten. Die Diagnose wird mittels Computertomogramm, Lungenfunktionstest und Blutgasanalyse gestellt. Mit der sog. Lungenperfusionsszintigraphie können die ausgeprägt befallenen Lungenabschnitte rechnerisch erfasst werden.
Wesentlich ist die Raucherentwöhnung. Oft benötigt der Patient teilweise oder kontinuierlich Sauerstoff als Atemhilfe.
Im fortgeschrittenen Stadium kann durch eine lungenverkleinernde, thorakoskopische Operation (LVRS) eine Verbesserung der Symptomatik erreicht werden. Die Sauerstoffzufuhr kann im Alltag wieder weggelassen werden, die als quälend empfundene Atemknappheit entfällt.
Ob sich ein Lungenemphysem für einen chirurgischen Eingriff eignet, klären Chirurgen und Pneumologen gemeinsam ab.